Technische Menschenrettung und Stabilisieren von Fahrzeugen in spez. Lagen

Technische Menschenrettung und Stabilisieren von Fahrzeugen in spez. Lagen

Technische Menschenrettung und Stabilisieren von Fahrzeugen in spez. Lagen

  • On 30. März 2021

Am 16. 18. 23. und 25. März fand bei der FF St. Pölten-Wagram, für jede Gruppe die Gruppenübung ” Technische Menschenrettung und Stabilisieren von Fahrzeugen in speziellen Lagen ” statt.

Ein sehr umfangreiches breit gefächertes Übungsthema, bei dem sich die Übungsausarbeiter Rainer Horvath und Roland Brandstätter mühe gaben, alle wichtigen Informationen, in den jeweils 2 Stunden zu vermitteln.
Dabei ist dieses Thema so umfangreich, dass man locker mehrere Gruppenübungen über mehrere Wochen hinweg hätte füllen können .Man wächst jedoch mit den Herausforderungen und so entschlossen sich die Übungsausarbeiter in Absprache mit dem Ausbilder der Feuerwehr, sich auf die Basics und das richtige und ordentliche Arbeiten mit dem hydraulischen Rettungssatz zu konzentrieren.

WAS IST WAS AM FAHRZEUG:

Hier wurden den Teilnehmer gezeigt, was zB. eine A-,B- oder C- Säule ist. Denn diese Ausdrücke werden auch im Einsatzfall verwendet und für einen reibungslosen Ablauf sind diese Ausdrücke rudimentär.

EIGENSCHUTZ

In Zeiten von Corona noch wichtiger denn je!
Hierbei wurde auf das ordentliche Tragen der persönlichen Schutzausrüstung inklusive der Einweghandschuhe (unter den Arbeitshandschuhen) und das Tragen der Warnweste auf Verkehrsflächen hingewiesen.

ERKUNDUNG DES KFZs

In der heutigen Zeit bei denen es zu Fahrzeugen mit verschiedensten Antrieben kommen kann, ist das ordentliche Erkunden wichtiger denn je und kann einen beim anschließenden Arbeiten am Fahrzeug viel Zeit und Ärger ersparen.
Hier wurde auch auf die Rettungsdatenblätter hingewiesen, bei denen viele Informationen, bezüglich der Lage von Airbags oder  Karosserieverstärkungen, zu finden sind.

Anschließend durften die Übungsteilnehmer “endlich” selbst anpacken.
Jede Teilnehmer/innen zogen Kärtchen, mit jeweils einem Gegenstand, der anschließend aus dem Fahrzeug auf dem Geräteablageplatz geparkt wurde.

Nach kurzer Vorstellung und Erklärung was da alles vor den Füssen der Teilnehmer liegt ging es auch schon weiter mit dem

STABILISIEREN DES UNFALLFAHRZEUGES

Hierbei mussten die Mannschaft, das Fahrzeug mittels Stabpacks und gewöhnlichen Unterbaumaterial an 3 Punkten des Fahrzeugunterboden stabilisieren und zeitgleich  mit Keilen am  Wegrollen hindern.

“Gleich fliegen die  Glassplitter!!!”
Nein Nein -> die fliegen nur wenn man es nicht ordentlich macht!
Hierfür wurden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man die Scheiben an einen Fahrzeug herausnimmt oder herausschneidet ( -> dabei wurden gleich die neue  Akkusäbelsäge aus den HLF3 getestet)

Endlich der hydr. Rettungssatz!

Zu Beginn wurde die Handhabung und Bedienung der Geräte noch kurz erklärt und auch die Gefahren dieser Geräte bei falscher Bedienung hingewiesen.
Dann gab es die Grundaufgaben, wie zB. das Aufspreizen der Fahrertüre oder das abtrennen von Fahrzeugteilen.

“Viele Wege führen ans Ziel”

..und es kommt immer auf die Situation an.
Deshalb wurden verschieden Techniken probiert und verglichen:
– B- Säule mittels einer hydraulischen  Schere entfernen.
– B- Säule mittels der Säbelsäge zu trennen
– B-Säule mit dem hydr. Stempel aus zu reißen
die nächste Gruppe schuf sich sogar einen “Ansetzpunkt” für den Stempel auf der Beifahrerseite und drückte die B-Säule mit dem hydr. Stempel nach einen angenommen Seitenaufprall nach außen.

Nachdem die angenommen verletzte Person gerettet und versorgt wurde, war es auch an der Zeit, wieder unser ” Werkzeuge” zu kontrollieren, versorgen und die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen -> NACH DEM EINSATZ IST VOR DEM EINSATZ

Abschließend wurde noch eine kleine Übungsnachbesprechung durchgeführt wo das eine oder andere nochmal besprochen wurde um ev. gemachte Fehler nicht nochmal zu machen oder um voneinander zu lernen

Das Übungsausarbeiterteam bedankt sich für das gezeigte Interesse, die tolle Mitarbeit und das tolle Feedback!