Die Alarmierung

Grundsätzlich kann die FF St.Pölten-Wagram von drei Stellen alarmiert werden.

Die Bereichsalarmzentrale St. Pölten (BAZ)

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befindet sich bei der FF St.Pölten-Stadt und ist hauptsächlich für die Feuerwehrbezirke St.Pölten und Lilienfeld zuständig, kann jedoch im Katastrophenfall die LWZ unterstützen. Ein Großteil der Einsätze der FF St.Pölten-Wagram werden von der Bereichsalarmzentrale St.Pölten alarmiert. Näheres zur BAZ finden Sie auf der Homepage des Bezirksfeuerwehrkommandos St.Pölten

Foto: Roman Lang

Die Landeswarnzentrale NÖ (LWZ)

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befindet sich im Amt der NÖ Landesregierung in Tulln. Von dort können sämtliche Feuerwehren in Niederösterreich alarmiert und koordiniert werden.

Foto: www.noe.gv.at

Die Bundeswarnzentrale (BWZ)

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ist in Wien am Minoritenplatz untergebracht. Von hier aus können im Katastrophenfall sämtliche Feuerwehrsirenen in Österreich angesteuert werden.

Foto: Andreas Gall

Früher: Direkt vom Feuerwehrhaus

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In wenigen Fällen wurde direkt vom Feuerwehrhaus alarmiert. Beispielsweise zur Nachalarmierung, wenn weitere Einsatzkräfte oder Ablösen bei Großeinsätzen benötigt werden. Diese Art von Alarmierung ist seit der Modernisierung von analogen auf digitale Pager im August 2012 jedoch technisch nicht mehr möglich.



Die Alarmierungsmöglichkeiten

Pager

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Die Pager stellen für viele Feuerwehren schon seit Jahren die wichtigste und oftmals einzige Alarmierungsform dar. So auch bei der FF St.Pölten-Wagram. Bereits im Jahr 1979 wurden die ersten Personenrufempfänger der Firma Blaupunkt angeschafft. Später, im Jahr 1989, folgten die Nachfolgergeräte "Florian 2000" der Firma Motorola. Im Jahr 2000 folgten deren Ablöser, nämlich der Pager "Quattrino" der Firma Swissphone.

Eine neue Ära der Alarmierung hielt im August 2012 Einzug. Nach rund 40 Jahren gibt es nun eine modernere Technologie: Digitale Pager. Durch die Umstellung wurde die alte Technik abgelöst und durch eine zeitgemäße ersetzt - eine noch raschere Alarmierung der Einsatzkräfte ist somit gewährleistet! Ein wesentlicher Unterschied zwischen analoger und digitaler Alarmierung besteht darin, dass bislang die Feuerwehrleute nur in einem begrenzten Umkreis rund um St. Pölten von der Alarmierung erreicht wurden. Das digitale System beruht - ähnlich wie die Handynetze - auf Sendemasten, wo die Alarmierungen auf das gesamte Netz ausgesendet werden.
Informationen zum Netz finden Sie unter pagernetz.at!

Sirene

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Die älteste und wahrscheinlich bekannteste Alarmierungsform der Feuerwehr ist die Sirene. Die FF St.Pölten-Wagram wird jedoch seit Jahrzehnten nicht mehr mit Sirene zum Einsatz gerufen. Es ist jedoch nach wie vor eine Sirene am Dach des Feuerwehrhauses zu finden, da diese eigentlich für den Zivilschutz benötigt wird und von der Feuerwehr nur mitgenutzt wird. Näheres dazu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Inneres.