Einsätze der FF St.Pölten-Wagram

03.04.2017 09:27Ammoniakalarm am Montagvormittag in St. Pölten-Wagram
Mit einem Ammoniakalarm in der Eissporthalle am Areal des SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich startete die FF St.Pölten-Wagram Montagvormittag in die neue Einsatzwoche. Der Disponent in der Bereichsalarmzentrale hatte den Alarm dieser Spezialanlage gemeldet bekommen und gemäß Alarmplan auch die FF St.Pölten-Stadt in den Einsatz gerufen. Zur Zeit des Alarms war noch kein Betrieb auf der Eisfläche aufgenommen, weshalb keine umfassenden Absperr- bzw. Evakuierungsmaßnahmen durchzuführen waren.
Das ersteintreffende Messfahrzeug der Stadtfeuerwehr führte die Ersterkundung durch. Es war im Außenbereich weder der bekannte, übel riechende, Ammoniakgeruch wahrzunehmen, noch war ein akkustischer Alarm zu hören. Gemeinsam mit den mittlerweile eingetroffenen Wagramer Kameraden wurde mit Hilfe eines so genannten "Gasprüfröhrchens" der Ammoniakgehalt der Luft im betroffenen Bereich gemessen. Die Messung ergab ein deutlich unter dem unteren Grenzwert liegendes Ergebnis.

Der Gasalarm war aber weiterhin anstehend, weshalb sich die Feuerwehr gemeinsam mit dem Brandschutzbeauftragten und einem Betriebstechniker auf Ursachensuche begaben. Am Areal laufen derzeit umfassende Um- und Ausbauarbeiten. Schon in der letzten Vergangenheit war es im Zuge der Bauarbeiten zu mehreren Brandmelderalarmen gekommen, die nicht auf den Feuerwehrbedienfeldern nachvollziehbar waren.

Zur Vorsicht wurde über einen Druckknopfmelder ein Brandmelderalarm ausgelöst, um zu überprüfen ob dieser in die Bereichsalarmzentrale weiter geleitet wird. Da dies der Fall war, konnte die Anlage schließlich rückgestellt – also wieder „scharf“ geschalten – werden. Bevor die Feuerwehrkräfte aber einrückten, wurde eine weitere Ammoniakmessung durchgeführt. Diese brachte einen deutlich gesunkenen Messwert.

Fakten

Datum 03.04.2017
Alarmzeit 09:27
Dauer 1 Stunde
Einsatzart Brandeinsatz
Einsatzleiter Alfred Sampl
Fahrzeuge
KDOF
KDOF
RLFA 2000/200 Tunnel
RLFA 2000/200 Tunnel

»Zurück«